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Meine persönlichen 10 Tipps zur Selbsthilfe bei grippalen Infekten



Definition: grippaler Infekt

Der grippale Infekt (Erkältung) ist eine meist durch Viren verursachte Infektion der oberen Atemwege. Es kommt zu einer Entzündung der Schleimhaut von Nase, Nebenhöhlen und Rachen. Mehr als 200 verschiedene Viren können einen grippalen Infekt verursachen. (Quelle: gesundheit.gv.at)


Zur Selbsthilfe gegen Ihre Schnupfennase versuchen Sie es doch mit meinen 10 einfachen, kostengünstigen, effektiven Tipps!


Tipp 1) Geben Sie dem Ruhebedürfnis nach! Ihr Körper sagt Ihnen, wenn er eine Pause braucht – und bekannterweise ist man eher wieder fit, wenn man sich ausruht. Zum Ruhebedürfnis gehört der Verzicht auf elektronische Geräte – Sie werden sehen, wie heilend die Stille im Raum sein kann! Gerne dürfen Sie einer leisen, sanften Entspannungsmusik lauschen 😊 Tipp 2) Mindestens 3x täglich Stoßlüften: tauscht die verbrauchte, virenbelastete Luft aus. Tipp 3) Moderate Bewegung wie gemütliches Spaziergehen - auch im Winter! Der Temperaturwechsel, das Sonnenlicht, stärkt das Immunsystem. Die Lunge wird gereinigt und der Kopf wird frei.

Tipp 4) Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C stärken das Immunsystem bei einem Infekt und können die Erkältungszeit verkürzen. Es gibt unzählige Präparate – ein aus der Werbung bekanntes und beliebtes ist Cetebe Abwehr plus. Hier der Link dazu: https://www.shop-apotheke.at/arzneimittel/A4171106/cetebe-abwehr-plus.htm?eventName=click%20on%20product%20list%20item&eventType=click&objectIDs=[A4171106]&position=11&query=Vitamin%20C&queryID=1de1175c29a63f32543ccef73ed72c77

Tipp 5) Denken Sie an ausreichend Flüssigkeit: Wasser, verdünnte Fruchtsäfte und ungesüßte Tees, denn vermehrtes Trinken verflüssigt zähes Sekret aus den Atemwegen und kann besser abgehustet werden, die Schleimhäute werden befeuchtet.

Tipp 6) Während der Erkältung und auch vorbeugend in der Erkältungszeit hilft mir der Saft aus „Rotem Sonnenhut (Echinacea purpurea)“, der nachweislich respiratorischen Infekten – also Atemwegsinfekten – vorbeugt. Tolle Heilpflanze! Hier der Link dazu:

Tipp 7) Meine Lieblinge in der Kräuterküche sind Salbei (als Tee, zum Trinken und Gurgeln bei Halsschmerzen), Thymian als Sirup bei Husten und Eukalyptus als Erkältungsbalsam oder Bad. Wenn Sie keinen eigenen Garten haben, dann sollten die Heilkräuter aus biologischem Anbau sein, um Pestizide zu vermeiden. Ich persönlich greife zu Sonnentor-Produkten.

Tipp 8) Was früher gut war, hilft auch heute noch: Hühnersuppe, Kirschkernkissen, Wärmelampe, Inhalator und warme Socken. Alte Hausmittelchen haben immer noch ihre Berechtigung. Tun Sie sich etwas Gutes.

Tipp 9) Verzichten Sie auf fettige und schwere Kost- je nachdem wie matt Sie sich fühlen haben Sie möglicherweise kaum Appetit, oder Husten und Schnupfen erschweren die Nahrungsaufnahme. In diesem Fall verzichten Sie auf Milchprodukte, denn diese verschleimen und erschweren das Abhusten von Sekret. Auch bei der Ernährung helfen Heilpflanzen: Ingwer wärmt und stärkt das Immunsystem und Kren etwa macht die Nase frei. An dieser Stelle möchte ich für Interessenten an alternativen Ernährungsformen die liebe Patricia Schrafl aus Wiener Neustadt empfehlen: sie ist TCM Ernährungsberaterin und gibt kurze Workshops zu spezifischen Themen wie Ernährung in der Erkältungszeit, schauen Sie mal rein: https://www.frischmitpatricia.com/

Tipp 10) Ich arbeite gerne mit Aromaölen in Duftlampen oder auf Duftsteinen, die man auf den Heizkörper legen kann. Es gibt eigene Aromaölmischungen bei Erkältungen, die alle wichtigen Kräuter vereinen. Aromadüfte wirken über den Geruchssinn im Gehirn beruhigend, entzündungshemmend oder schmerzlindernd. In der Aromatherapie ist eine „Beduftung“ bzw. Anwendung von maximal 20 Minuten empfohlen. Dann pausieren sie den Duft wieder.


Hier gilt: nehmen Sie ein hochwertiges Produkt aus dem Fachhandel, wie prokopp, Sonnentor oder Apotheke. Produkte, deren Herkunft und Inhaltsstoffe nicht klar sind, sollten Sie meiden. Diese können Schleimhäute und Atemwege reizen oder auch Hautreaktionen bei Kontakt hervorrufen. Die richtige Anwendung und Dosierung entnehmen Sie aus der Packungsbeilage.


Zu jedem meiner Tipps finden Sie Literatur und das Wissen rund um komplementäre Pflege ist groß. Bestimmt haben Sie schon einiges davon versucht.


(Hinweise: Allergiker beachten ihre Unverträglichkeiten und verzichten auf das Allergen; bei Wechselwirkung mit einem bestehendem Dauermedikament, das der Arzt verschrieben hat, verzichten Sie auf den Tipp. Bei Anwendungen an Kindern dosieren Sie vorsichtig oder halten Sie es mit den Empfehlungen des Hausarztes. Menthol und Kampfer sind für Kleinkinder nicht geeignet.)


Ein grippaler Infekt kann 3-5 Tage anhalten. Insgesamt sollten Sie dann eine Besserung der Beschwerden verspüren. Antibiotika werden zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt. Da es sich aber um Viren handelt, sind Antibiotika nicht notwendig. Bei Verschlechterung des Krankheitsgefühls mit Fieber und Atemnot, körperlicher Schwäche und möglicherweise einer Kreislaufschwäche suchen Sie Ihren Hausarzt auf, der dann die weitere Behandlung vornimmt.


Gute Besserung!!

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